Kudamm-Bühnen versus „Briefkasten“ – oder: nach dem Landgericht ist vor dem Kammergericht ist vor dem Bundesgerichtshof

Update am 04. Juni 2016:
Kann eine „nicht-existente ausländische Scheinfirma, die vor allem dem Zweck der Geldwäsche für internationales Kapital dient, vor einem deutschen Gericht überhaupt gehört werden?“ Diese Frage will RA Dr. Geulen als Vertreter der Kudamm-Bühnen notfalls bis vor den Bundesgerichtshof tragen. Gut so.

Eine Firma wie Mars Propco 1 S.a.r.l.,  Besitzerin des Kudamm-Karrees seit 2006, die in Luxemburg nachweislich weder einen Briefkasten, noch ein Klingelschild, noch überhaupt je einen Geschäftsbetrieb unterhalten habe, sie gilt  dennoch als satisfaktionsfähig in Verhandlungen mit dem Senat von Berlin und dem Bezirksstadtrat für Bauen in Charlottenburg-Wilmersdorf. (S. meine zahlreichen Berichte seit Januar 2016  unter von Tag zu Tag)

Lesenswert im Original ist es, was der Rechtsvertreter der Kudamm-Bühnen, RA Dr. Geulen, nach der mündlichen Anhörung vor dem Landgericht Berlin aus Anlass der Räumungsklage der Mars Propco 1 S.a.r.l. der Öffentlichkeit mitteilt.
hier der link: Presseerklärung 31-5-2016 Dr Geulen

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