Informationspflichten des Bezirksamtes gegenüber BVV und Öffentlichkeit? Nicht mit diesem Baustadtrat

Update, 25.02.2016: „Schulklassen müsste man in diese Sitzung mitbringen – das sind ja Lehrstunden hier in Sachen Demokratie“, so kommentierte einer der zahlreichen Gäste  die gestrige Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Bericht folgt hier in Kürze.

+++Heute morgen, 9.00h, Verwaltungsgericht, Kirchstraße: . 2. Verhandlungstermin Nachbarschaftsheim Lietzensee ./. Land Berlin – Fortsetzung  „der Sache mit den Stadtteilzentren“.  +++


 

Foto Mendelsohn-Komplex 17.02.16 - Mautner
Denkmalgeschützt – und doch Baugrund? 70 Eigentumswohnungen aus 435.000,– Euro Kaufpreis (2013) „entwickeln“? Hinter dem Rücken von BVV und Anwohnerinnen? Baustadtrat Marc Schulte (SPD) macht´s möglich

Tagesspiegel, 20.02.2016, „Streit um Wohnungsbau in Wilmersdorf – Anwohner kritisieren Geheimniskrämerei

Das Thema steht im nächsten Stadtentwicklungsausschuss zur Beratung an:  Mittwoch, dem 24. Februar 2016, 17.30 Uhr im Rathaus Charlottenburg, Minna-Cauer-Saal.
Hier der link zu meinem Antrag: DS 1547/4 B-Planverfahren für Cicerostraße 55 einleiten – Festsetzung als Kitastandort anstreben“ und zu meiner Pressemitteilung anlässlich der letzten Ausschussitzung vom 10.02.2016

Mendelson-Quartier
Anwohner vertrauen noch auf den Denkmalschutz – doch ist das Landesdenkmalamt seit spätestens Mitte 2014 in Sachen Bebauung mit im Boot

Denkmalschutz erhalten!

3 Kommentare

  1. jn sagt: Antworten

    unendlicher sumpf

    Mieter und Wohnungseigentümer in den Häusern und einige Nachbarn wehren sich gegen die Bebauung. Mehrmals hatten sie in den vorigen Jahren beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf angefragt, ob es konkrete Baupläne gebe; dies wurde stets verneint.

    Das Bezirksamt wusste seit mindestens Mai 2014 von Wohnungsbauplänen, wie Akten belegen. Zwei Monate später sah Amtsleiter Latour ein „hohes Konfliktpotenzial“ und empfahl in einer internen E-Mail „eine frühzeitige Begleitung im politischen Raum“.

    wenn es denn das erste mal wäre,
    nein das mehrfache an skandalen ist in dem bezirk bereits auf der agenda feststellbar

    die regierende spd mit ihrem baustadtrat bricht- ohne den bürgerwillen überhaupt wahrzunehmen – jegliche schranken und „pflastert“ die stadt zu.

  2. jn sagt: Antworten

    fundstück

    Hier trifft der sinngemäße Satz von Volker Pispers zu, der der SPD zugedacht war: Und wenn die einmal einen Fehler machen, wiederholen die den immer und immer wieder.

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