13 Tage …

GARTENLAUBE Tulpenweg 70… in denen Heimat stirbt in der Stadt.
Seit 13 Tagen werden  grüne Oasen und soziale Ausgleichsflächen „abgeräumt“, die in 111 Jahren gewachsen, gepflegt und geliebt wurden.
Das Koreanische Fernsehen war da, der Guardian hatte berichtet – über Berlins Qualitäten als Grüne Metropole, über einen grandiosen Bürgerentscheid, das Vertrauen in Demokratie und Rechtstaat im Angesicht des zweifelhaften Risiko-/ Renditegeschäftsmodells eines internationaler Hedgefonds.

Oeynhausen stirbt1
Der Senat hat sich zugunsten der Groth-Gruppe durchgesetzt: In der Kolonie Oeynhausen stirbt dieser Tage mehr als das grüne Schmargendorf

Oeynhausen stirbt 3

Und es wächst die Wut:

Grabschrift

 

2 Kommentare

  1. jn sagt: Antworten

    http://www.inforadio.de/medienpartnerschaften/teaserbeitrag_medienpatnerschaften/vorsicht–bissig–der-12–politische-aschermittwoch.html

    Hage Butzko ab minute 1:35

    ..wer so mal richtig seine wut auf die SPD „ableiten“ möchte…

  2. tizian sagt: Antworten

    Der Skandal ist, dass aus ehemaligem Staatsvermögen (Deutsche Bundespost) ein Grundstück für 600.000 € verschleudert wird und im nächsten Moment verlangt der „Investor“ 50.000.000 € Schadensersatz, wenn er nicht bauen darf. Anfechtung des Kaufvertrages, weil man sich anscheinend nicht bewusst war, was man da verkauft hat? Untreue? Bestechung, um Rechte des Verkäufers unter den Tisch fallen zu lassen? Kann ein Investor wirklich Schadensersatz verlangen, wenn er ein solches Schnäppchen mit einem zumindest umstrittenen Bestandsschutz nicht so verwerten kann, wie er wollte, mussten sich Bezirk und Senat wirklich so einschüchtern lassen? Wird alles nie aufgeklärt werden. Wird sich keiner mehr für interessieren.

    Ein paar haben sich eine richtig goldene Nase verdient und Wilmersdorf hat einen „Palast“ mehr, der durch seine Aufwertungswirkung für die weitere Vertreibung normaler Leute aus der Gegend sorgen wird.

    Soll man da nicht politikverdrossen werden?

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